Suchthilfe-TV

Druckansicht

Login / StatusNeu hier? Registrieren

Suchthilfe TV – Der Plan

Suchthilfe-TV ist eine Einrichtung des

„gegen Ausgrenzung suchterkrankter Menschen“

Die Stigmatisierung von Menschen, die an stoffgebundenen Süchten erkrankt sind, ist nach wie vor eine gesellschaftlich genormte Sichtweise. Lediglich Betroffene selbst und Ihre Angehörigen wissen um das Wesen dieser Krankheit. Sie alle haben eine Hölle durchschritten, eine Hölle der sozialen und persönlichen Zerstörung.

Die Gesellschaft und ihre normative Sichtweise sieht den „betrunkenen Autofahrer“, den gewalttätigen Alkoholiker, den kriminellen Drogensüchtigen und den nutzlosen Abhängigen von Medikamenten. Sie sieht nicht, dass der Suchtkranke ohne Hilfe nahezu wehrlos den Gesetzen der Krankheit ausgeliefert ist. Sie sieht nicht, welche teilweise traumatischen Erlebnisse Patienten durchlitten haben , die sie selbst mit Ihrer Anonymisierung des Individuums, mit Ihrer sozialen Kälte, und mit der zunehmenden Aufteilung in qualitativ bewertete Schichten von ganzen Bevölkerungsgruppen, entstehen ließ.

Suchthilfe-TV

  • wird in wechselnden regionalen Sendern des Offenen-Kanals produziert und ausgestrahlt
  • wird nach Erfolg der Pilotsendung zu verschiedenen Themen der Suchtproblematik fortgeführt

Solche Themen können sein:

  • AlkoholismusDie Krankheit, Gefährdung, Verlauf und Folgen
  • Drogenabhängigkeit legaleund illegale Drogen
  • MedikamentenabhängigkeitDie Suchtpotentiale gefährlicher Medikamente
  • Nikotinabhängikeit – Das Krankheitsbild
  • Ess-Störungenmacht uns Der Schönheitswahn krank?
  • SuchtpräventionWann bin ich gefährdet?
  • SuchttherapieDer Ablauf therapeutischer Maßnahmen
  • u.a.

Moderation: Wolfgang Schwalenstöcker (betroffener Alkoholiker)

Ziel ist es, Aufklärungsarbeit über das Wesen von Suchterkrankungen zu leisten und die Öffentlichkeit (Medien als Multiplikatoren & Bevölkerung) für Verständnis, Toleranz und Akzeptanz eines Krankheitsbildes zu erreichen.

Sie sind interessiert?

Wir informieren Sie über den Verlauf und die Realisierung unserer Planungen:

Nach oben

Sehen Sie hier unseren beiden TV-Sendungen, die im Kanal 21, Bielefeld - ausgestrahlt wurden. 

"Sucht - Die Krankheit"

Dr. Thomas Redeckers Wissen über die neurobiologischen Aspekte einer Suchterkrankung, vor allem über ihre Unheilbarkeit und Martin Schmidt's Erfahrungen über sein therapeutisches Erleben als Sozialarbeiter im Umgang mit Suchtpatienten, wobei er sich durchaus kitisch äußert über die Hegemonie der suchttherapeutischen Institutionen, sorgen für eine lebhafte und spannende Diskussion

 

Link: Sucht die Krankheit

Nach oben

Ausstieg aus der Sucht

"Ausstieg aus der Sucht " ist eine Gesprächsrunde mit hochkarätigen Experten und Betroffenen. Birgit Tegeler 2.v.li. ist trockene Alkoholikerin, Stephan Ritschel li. war zum Zeitpunkt der Sendung noch Patient als Mehfachabhängiger (polytoxoman).3.v.li. ist Dr. med Thomas Redecker, ärztlicher Direktor der Hellweg-Kliniken in Oerlinghausen, rechts neben ihm sitzt Alexander Schweppe, ärztlicher Leiter der Hellweg-Kliniken, Tagesklinik Lage und 2. v. re. Thomas Reichert, Gesamtleiter des Blaukreuz-Lippe. Ganz rechts, Wolfgang Schwalenstöcker, Moderator der Sendung. Diskussionthema ist der Einstieg in den Ausstieg aus der Sucht.Was muß Frau oder Mann tun, wenn sie (er) sich selber des Suchtmittelmissbrauchs verdächtigen, und glauben, der Zeitpunkt für die Inanspruchnahme fremder Hilfe ist gekommen.

Link: Ausweg aus der Sucht

Nach oben

Weitere Sendungen werden in unregelmäßigen Zeitfenstern folgen. Bei Interesse informieren wir Sie gerne mit unserem Newsletter. Über ihn erfahren Sie auch alle neuen Beiträge, Interviews und Aktualisierungen. Einfach Bestellen !

in eigener sache